Aufgewachsen in den Höhen und Tiefen der Schweizer Alpen waren Musik und Poesie schon immer Timon Lumières Licht im Dunkel.
Mensch kann nicht nicht Geschichten erzählen. Lumière schreibt aus Notwendigkeit und nutzt Melodien sowie Worte, um in den Rätseln des Lebens Sinn zu finden. Am Klavier begleitet er sich selbst und erschafft Klangwelten, die zum Tagträumen einladen, getragen von seiner zarten, aber kraftvollen Stimme. Sowohl vor Ernsthaftigkeit als auch Witz schreckt er nicht zurück.
Er schreibt über Themen wie mentale Gesundheit, Selbstfindung, Feminismus, Queerness, die Natur und lädt dabei sein Publikum auf eine Reise durch die eigenen Gefühle ein. Besonders fasziniert ihn das Einfangen dunkler, düsterer Momente; der Versuch die Schönheit im Albtraum zu finden.
Lumière strahlt besonders in intimen, akustischen Rahmen und verbindet seine Auftritte oft mit selbstgeschriebener Poesie. Er tritt regelmässig in Berlin und in der Schweiz auf.
Geschrieben für den Kurzfilm Amar & Lena markiert Stardust Timon Lumières erste Komposition für eine Filmproduktion. Amar & Lena erzählt die Geschichte eines Paares aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, das mit Trauer, körperlicher Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert ist.
Der Song wurde im April 2025 zusammen mit einem schlichten Musikvideo veröffentlicht. Stardust zeichnet sich durch seine subtile Art aus, Emotionen der Trauer sichtbar zu machen, die aufgrund Erwartungen anderer bereits darüber hinweg zu sein oft verborgen bleiben.
Im August 2025 gewann Timon Lumière mit Stardust den Preis für Beste Filmmusik bei den Rome International Movie Awards.
Timon Lumières Debüt-EP Heaven ist ein introspektiver Bericht einer Reise, die in einer trostlosen, düsteren Höhle beginnt und sich langsam einen Weg ins Licht bahnt.
Mit einer melancholischen Campiness gewährt der Singer-Songwriter Einblicke in hoffnungslose, depressive Zustände (Delirium), was es heisst queer in einem Schweizer Dorf aufzuwachsen (Pearl in the Oyster Sauce), die Sensationsgier nach femininem Leid (Medusa (蛇)) und die Frage, wie Wandel in einem selbst und anderen angestossen werden kann (Heaven).
Alle Lieder wurden live in Berlin aufgenommen und erstrahlen dank ihren simplen, akustischen Arrangements. Lumière begleitet sich selbst am Klavier oder wird von Fede Paoles an der Gitarre unterstützt.
Lebst du, oder wirst du gelebt?
Timon Lumières Debütsingle Before I Knew You wurde im März 2023 veröffentlicht. Die live aufgenommene Klavierballade zeichnet mit Naturbildern die Unschuld und Zaghaftigkeit einer ersten Liebe nach und kommt zu dem Schluss, dass man sich nicht unbedingt selbst lieben muss, um jemanden anderen zu lieben - sondern dass die Liebe zu einem anderen Menschen auch die Liebe zu sich selbst erwecken kann.